Verein

Jugendordnung des SV Friedrichsgabe von 1955 e.V.

 

§ 1 Name

Die Sportjugend des Sport Verein Friedrichsgabe ist der Zusammenschluß aller Mitglieder des SV Friedrichsgabe von 1955 e.V., die nicht älter als 18 Jahre sind, die gewählten Jugendsprecher der  Sparten und der Jugendwart sowie deren Vertreter.

§ 2 Aufgaben und Ziele

1.   Die Sportjugend regelt ihre Angelegnheit im Rahmen dieser Jugendordnung, die neben der Vereinssatzung die Grundlage für die Jugendarbeit bildet.

2.   Ziele sind die Förderung der Jugendarbeit und die Zusammenarbeit der Sparten untereinander. Die Jugendlichen sollen an Entscheidungen mitbeteiligt sein, die sie betreffen.

3.   Die Sportjugend ist im Rahmen der Jugendhilfe in jeder Hinsicht ungebunden und frei.

§ 3 Organe

Organe der Sportjugend des SV Friedrichsgabe sind die Jugendvollversammlung und der Jugendvorstand .

§ 4 Jugendvollversammlung

 

1.   Der Jugendvollversammlung  gehören alle Mitglieder der Sportjugend an. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder von 12 bis 17 Jahren, die Jugendsprecher der Sparten, der Jugendwart  und deren jeweilige Vertreter.

2.   Sie berät und beschließt über alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Sportjugend. Dazu gehören insbesondere die Wahl und Entlastung der Jugendwartes und seines Stellvertreters.

3.   Die Jugendvollversammlung findet mindestens einmal im Jahr , spätestens vier Wochen vor der Jahreshauptversammlung statt. Unabhängig davon kann sie innerhalb von vier Wochen durch einen Jugendvorstandsbeschluß einberufen werden.

4.   Anträge sind mindestens vierzehn Tage vorher dem Jugendvorstand bekanntzugeben.

5.   Die Beschlußfähigkeit liegt vor, wenn zur Jugendvollversammlung ordnungsgemäß geladen worden ist.

6.   Die Anwesenheitslisten und das Protokoll müssen vom Jugendwart und einem Protokollführer unterschrieben werden und der nächsten Jahreshauptversammlung dem Vorstand des SV Friedrichsgabe vorliegen.

7.   Die Einladung, die mindestens vier Wochen vorher bekanntgegeben werden muß,  muß die Tagesordnung enthalten. Diese muß mindestens enthalten

·       die Eröffnung der Jugendvollversammlung

·       die Feststellung der Stimmberechtigten

·       die Genehmigung des Protokolls der letzten Jugendvollversammlung

·       den Bericht des Jugendvorstandes

·       die Entlastung des Jugendvorstandes

·       die Wahlen

·       die Anträge

·       Verschiedenes


§ 5 Jugendvorstand

1.   Der Jugendvorstand besteht aus dem Jugendwart, seinem Stellvertreter, den gewählten Jugendsprechern der Sparten und deren Stellvertretern. Der Jugendwart muß mindestens 18 Jahre, sein Stellvertreter mindestens 16 Jahre alt sein. Der Jugendwart wird in den Kalenderjahren mit ungerader Endzahl, sein Stellvertreter in Kalenderjahren mit gerader Endzahl gewählt.

2.   Der Jugendwart vertritt die Sportjugend im Vorstand des SVF. Er koordiniert die Jugendarbeit und vertritt die Jugend nach außen.

3.   Die Beschlußfähigkeit liegt vor, wenn zu den Vorstandssitzungen ordnungsgemäß geladen wurde. Einzelheiten können in einer Geschäftsordnung geregelt werden, die sich der Jugendvorstand selbst gibt.

§ 6 Jugendsprecher der Sparten

Die Jugendlichen der Sparten wählen innerhalb der Sparten jeweils einen Jugendsprecher und einen Vertreter, die die Interessen der Sparte im Jugendvorstand vertreten. Sie müssen mindestens 14 Jahre und Mitglied im SVF sein. Wahlen können jährlich , müssen aber mindestens zweijährlich durchgeführt werden. Über die Wahl ist vom Jugendwart oder seinem Stellvertreter ein Protokoll zu führen. In den Sparten gilt die Jugendordnung entsprechend.

§ 7 Wahlen und Abstimmungen

Bei Abstimmungen und Wahlen genügt eine einfache Mehrheit. Lediglich der Bwahl des Jugendwartes oder seines Stellvertreters vor dem Ende der Wahlperiode, einer Änderung der Jugendordnung oder der Auflösung der Sportjugend bedarf es einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Die Beschlußfähigkeit ist zu Beginn der Vollversammlung festzustellen.

§ 8 Inkrafttreten

Diese Jugendordnung wurde auf der Jugendvollversammlung am 01.03.1989 beschlossen. Sie tritt am 02.03.1989 inkraft.

 

 

ABTEILUNGEN